MEINE GEDANKEN ZU CAT PERSON

Autorin: Kirsten Roupenian // Übersetzung: Nella Beljan, Friederike Schilbach // Aufbau Verlag GmbH & Co. KG // Berlin // 2019

Eine Woche, seit ich die erste Geschichte aus CAT PERSON gelesen habe. Ich sehe das Buch in der ZEIT. Eine Rezension, die mein Interesse weckt. Ein Kauf, weil die deutsche Ausgabe zu ansprechend gestaltet ist, um sie liegen zu lassen.

Lange hatte ich keine Kurzgeschichten mehr gelesen. Zumindest nicht mit solchem Interesse. Und am Stück.

Ich nehme mir täglich zwei bis drei Geschichten vor. Ein erreichbares Ziel. Vorausgesetzt die Texte sind leicht zu lesen.

Leicht zu Lesen sind sie. Aber keine leichte Kost. Mein Ziel rückt schon nach zwei Tagen in weite Ferne. Eine Geschichte pro Tag. Manchmal zwei. Mehr schaffe ich selten. Zu fesselnd die Innensichten. Zu dicht die Ereignisse.

Ich fühle mich erinnert an eine LP. Mit starkem Beginn, Mittelteil, Schluss. Ein paar einfachen Songs zwischendurch. Ein Ganzes.

Beim Lesen meiner Notizen kommen unerwartete Gedanken. Einsichten, die sich erst im Nachhinein ergeben können. Inspiration.

Einzeln würden die Geschichten aus CAT PERSON wohl nicht ihr volles Potenzial entfalten. Sie wirken als Ganzes. Rufen Bedauern hervor, beim Schließen des Buches. Gedankenspiele, beim Streichen über den Buchrücken. Schauer, beim Platzieren im Regal.

Weit Hinten. Erstmal.

Um nicht ständig erinnert zu werden.

An die Ereignisse.

Die Protagonisten.

Den Blick in den Spiegel.

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